

Wie wird das Rindentuch® hergestellt und warum stirbt dabei
kein Baum?
Ähnlich bei einer Korkeiche wird der Baum zunächst entrindet. Um eine
Austrocknung zu vermeiden, erhält der Baum anschliessend einen Verband
aus Bananenblättern, damit die Rinde binnen etwa einen Jahres nachwächst.
Die Rinde wird nach der Ernte kurz gekocht. Anschließend wird sie ausschließlich
in Handarbeit mit Holzhammern breit, dünn und weich geschlagen, bis daraus
allmählich das Rindentuch® entsteht. Dieser Vorgang wird tagelang wiederholt.
In einem Tuch von 2 mal 3 Metern Größe stecken ca. 150.000 Schläge
und gelegentlich wird ein Tuch durch 2 Personen gefertigt. Astlöcher
oder größere offene Stellen werden durch einen Flicken, der ebenfalls
aus Rindentuch® besteht, ersetzt und mit handgefertigtem Seegras
oder Sisalfaden von Hand eingenäht. Der gesamte Prozess
ist extrem arbeitsintensiv und es dauert etwa eine Woche
bis ein Rindentuch® fertig ist.
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interessiert.
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